Luftgewehr

Ein Luftgewehr ist die klassische Langwaffe bei den erlaubnisfreien Waffen.

Hier wird das Geschoss mittels komprimierter Luft oder Gas durch den Lauf getrieben.

Es gibt auch CO2-Luftgewehre und mit Pressluft betriebene Luftgewehre, die ebenfalls zu den Luftgewehren zählen.

Das bekannteste Luftgewehr ist wohl das Knicklauf Gewehr. Hier wird der Druckluftkolben über einen Knickmechanisus mit einer Feder am Lauf betätigt und auf Spannung bebracht.
Wird nun der Abzug betätigt, so schnellt die Feder auseinander und betätigt den Druckluftkolben. Der entstehende Überdruck lässt dann das Geschoss aus dem Lauf schnellen.

Weitere Varianten sind die Seitenspanner und Unterhebelspanner, wo wie der Name es schon sagt, die Kolben mit einem Hebel an der Seite oder Unterseite gespannt werden. In den letzten Jahren ist zudem das Pumpgewehr dazu gekommen. Hier wird mit einer am Gewehr verbauten Pumpe der Kolben mit mehreren Pumpbewegungen auf Kompression gebracht.

Zumeist werden in Luftgewehren die zum Zielscheiben schießen gedacht sind, sogenannte Diabolos verwendet. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und Kalibern.

Des weiteren gibt es Stahlrundkugel, sogenannte Stahl-BBs. Ein Luftgewehr welches Stahlrundelkugeln verchießt, ist nicht ganz so genau beim Trefferbild wie mit Diabolos. Das liegt an der Aerodynamik der Kugeln. Diese Gewehre werden zumeist zum plinken verwendet, zum schießen auf größere Ziele wie den Spinnern, Fallscheiben oder Entenkästen.

Mit Federbolzen schiesst man auf feste Zielscheiben, wie man es bei den Darts kennt.

Die Kaliber der Diabolos, Stahl-BBs und Federbolzen unterscheiden sich. So wird in Deutschland zumeist das Kaliber 4,5mm verwendet, aber auch 5,5mm. Weitere Kaliber gibt es zwar, werden aber weniger genutzt.

Ein Luftgewehr kann, je nach Austattung, sowohl Diabolos als auch Stahl-BBs verschiessen, oder nur eine der Munitionsarten. Aber es geht immer nur 1 Kaliber zu verschießen, da sonst die Kugeln nicht in den Lauf passen, oder wenn sie zu klein sind einfach durchfallen.

Deshalb muss man bei jedem Kauf genau auf das zu verschießende Kaliber achten, was in aller Regel auf dem Luftgewehr aufgedruckt ist.

Ein Luftgewehr ist zwar erlaubnisfrei zu erwerben, man muss aber mindestens 18 Jahre alt sein.

Zudem muss das Gewehr eine Zulassung haben, welche mit einer Typenbezeichnung, Seriennummer und einem “F-im-Fünfeck” Symbol auf der Waffe angebracht ist. Das Gewehr darf maximal 7,5 Joule Mündungsenergie aufweisen.

Das führen in der Öffentlichkeit ist verboten (außer man besitzt einen Waffenschein). Das Luftgewehr muss beim Transport in nicht zugriffsbereitem und nicht schussbereitem Zustand sein, also entladen, gesichert und in einem verschlossenen Behältnis.

Weitere Informationen hierzu gibt es im Waffengesetz, welches unbedingt zu beachten ist !!!

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Hier noch ein sehr interessantes Video von Let’s Shoot auf youtube.de